
Startseite
Autotechnik
Fahrsicherheit
Richtig sitzen
Spiegel
Vorrausschauendes Fahren
Allgemeines
Schulterblick
Abstand halten
Stadtverkehr
Kinder
Rechts vor Links
Landstraße
Autobahn
Sicher bremsen
Panne & Abschleppen
Fahren im Alter
Fahren mit 17
Wetter
Umwelttipps
Autokauf
Wagenpflege
Bußgeldkatalog
Downloads
deutsche internet
Kontakt
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im Jahr 2006 insgesamt 5.107 Menschen im Straßenverkehr getötet. Der größte Teil kam auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften um. 3.070 Verkehrstote waren dort zu beklagen. Die Autobahnen waren im Vergleich dazu sicherer: Im Jahr 2006 starben hier 645 Menschen. Gut doppelt so viele wurden innerhalb von Ortschaften getötet: 1.392 Menschen starben in Städten und Gemeinden. Als Gründe nennen Experten, dass auf Autobahnen keine Kreuzungen sind und der Verkehr sich in getrennten Richtungsfahrbahnen abspielt. Darüber hinaus werden die Fahrer weniger von Geschehnissen am Fahrbahnrand abgelenkt und fahren insgesamt wesentlich konzentrierter.

Gleichwohl können die Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Verkehr auf den Autobahnen auch wegen des gestiegenen Güteraufkommens immer dichter und damit auch gefährlicher wird. Die bundesdeutschen Autobahnen und Landstraßen sind aber auch ohne Unfälle oder Baustellen überlastet. Der Wirtschaftsrat der CDU hat errechnet, dass in den 200.000 Staus pro Jahr mehr als 14 Milliarden Liter Kraftstoff verpuffen und dabei Kosten von 100 Milliarden Euro entstehen. Verschiedene Studien gehen von einer weiteren Steigerung des Personenverkehrs um bis zu 10 Prozent bis 2015 aus. Noch deutlicher wächst das erwartete Aufkommen im Lkw-Verkehr. Rund 70 Prozent aller Güter werden heute über die Straße abgewickelt. Das Bundesverkehrsministerium rechnet laut einer Untersuchung von Juni 2007 mit einem Zuwachs des Güterverkehrsaufkommens von heute gut 3,7 Milliarden Tonnen auf fast 5,5 Milliarden Tonnen bis 2050.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass auf überlasteten Autobahnen eine hohe Disziplin herrschen muss, um das Verkehrschaos halbwegs in den Griff zu bekommen. Einige Grundregeln sollten daher jedem Autofahrer präsent sein.
Auf- und Abfahrt von der Autobahn
Immer wieder kommt es vor, dass ein Autofahrer beim Einfahren auf die Autobahn zu zögerlich Gas gibt und am Ende des Beschleunigungsstreifens noch nicht die erforderliche Geschwindigkeit hat, um auf die Bahn aufzufahren. Wer dann bremst, begibt sich und andere Verkehrsteilnehmer in große Gefahr. Darüber hinaus riskiert er ein Bußgeld von 40,- Euro und einen Punkt in Flensburg. Auf Autobahnen darf nur auffahren, wessen Fahrzeug mindestens 60 km/h schnell ist. In der Schweiz gilt sogar ein Mindesttempo von 80 km/h. Der Beschleunigungsstreifen ist in aller Regel ausreichend lang, um auf 100 km/h zu beschleunigen und damit im fließenden Verkehr eine Lücke zu finden. Wenn in Ausnahmefällen der Beschleunigungsstreifen nicht ausreichen sollte, darf der Standstreifen so lange befahren werden, bis sich eine Lücke auftut.
Auch bei der Abfahrt von der Autobahn sollte darauf geachtet werden, den fließenden Verkehr nicht zu beeinträchtigen. Immer wieder kommt es aber vor, dass Autofahrer bereits vor der eigentlichen Abfahrt ihre Geschwindigkeit zu stark reduzieren und damit den nachfolgenden Verkehr behindern. Die Abfahrt verfügt über einen Verzögerungsstreifen, der zur Geschwindigkeitsreduzierung benutzt werden sollte. Daher gilt, erst zu bremsen, wenn man auf dem Verzögerungsstreifen ist und nicht bereits vorher.
Rechtsfahrgebot - Überholverbot rechts
Ein großes Ärgernis sind Autofahrer, die immer auf der mittleren oder linken Spur fahren, obwohl rechts ausreichend Platz ist. Wer auf Autobahnen oder mehrspurigen Straßen in einer Richtung fortgesetzt und grundlos die linke oder, bei drei Spuren, die mittlere Spur benutzt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindert, begeht einen Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot. Und wer dabei von der Polizei beobachtet wird, wird mit einem Bußgeld von 40,- Euro belegt und bekommt einen Punkt in Flensburg.
So ärgerlich die Linksfahrer sind, sie dürfen außerorts und erst recht auf der Autobahn nicht rechts überholt werden. Diese Regel mag vielen Dränglern und notorisch rechts überholenden Autofahrern widersinnig erscheinen. Da sie aber für alle gilt, muss auch niemand damit rechnen, rechts überholt zu werden. Wer dagegen verstößt erhält ein Bußgeld von 50,- Euro und drei Punkte.
Autokauf - aber sicher
Rund um die Autotechnik
Alles zur Fahrsicherheit
Bußgeldkatalog
Optimale Wagenpflege
Erfahrung Sie mehr über Bremsen, Reifen, Flüssigkeiten...
» zum Kapitel

Was kostet Sie welches Verkehrsdelikt - der Bußgeldkatalog gibt Auskunft.
» zum Kapitel